Warum ich?

Christiane-Mohr_CNW2313_rundIch stelle mir häufig die Frage: Was bewegt (einen) Menschen, dieses oder jenes zu tun?. Oftmals wünsche ich mir eine Viertelstunde mit einem Autor oder einem Menschen, über den ich gelesen haben, um zu erfragen, was der Auslöser war, um ein Buch zu schreiben oder ein Projekt ins Leben zu rufen. Nun, nur für den Fall, dass Sie sich diese Frage auch ab und zu stellen, hier kommt meine Antwort…

Wenn ich heute auf die letzten 10 Jahre zurückblicke, dann bin ich dankbar – dankbar für alles, was ich in den letzten Jahren erreicht habe. Ich habe nicht nur ein Buch geschrieben und veröffentlicht, sowie mehrere Meditations- & Visualisierungs-CDs entwickelt, sondern auch zahlreichen Menschen dabei geholfen, den eigenen Lebensstil massiv zum Positiven zu verändern. Mit knapp 10000 Zugriffen pro Monat ist mein Blog wohl auch einer der erfolgreicheren Gesundheitsblogs. Und nicht zuletzt habe ich wieder einen Mann in meinem Leben, der mich liebt und den ich liebe, und der für mich den großen Schritt wagte, um die halbe Welt zu ziehen. Nun fragen Sie sich vermutlich, inwiefern das relevant ist.

Nun, vor 10 Jahre sah das alles ganz anders aus: Gerade hatte mich mein damaliger Mann verlassen. Ich stand mit einem dreiviertel fertig sanierten Altbau und einer Tonne Schulden da. Emotional war ich am Boden, schließlich war gerade meine Lebensplanung den Bach hinuntergegangen. Ich arbeitete unmenschliche Stunden, um das Haus zu halten. Kurzum: Meine Kräfte und Reserven waren ausgereizt. Dennoch hielt mich mein Verpflichtungsgefühl für meine Kunden und die aufgenommenen Schulden auf Spur.

Dann bat mich ein Kunde, meine Stunden aufzustocken. Doch stellte sich heraus, dass ich bereits 40 oder mehr Stunden pro Woche nur für diesen einen Kunden im Einsatz war. Ich fühlte mich so unter Druck gesetzt, dass mein Körper auf Notstand ging: Der herbeigerufene Notarzt diagnostizierte zwar nur einen heftigen, und etwas ungewöhnlichen Migräneanfall, aber als sich das Ganze wiederholte, ging von einem Tag auf den anderen gar nichts mehr.

Was das für einen Selbständigen bedeutet, brauche ich Ihnen nicht zu erklären. Vielleicht hätte ich mich mit der Diagnose Burn-out krankschreiben lassen können, vielleicht hätte sogar die Krankenversicherung gezahlt, aber ich dachte immer, in Kürze geht es wieder. Dennoch fiel ich für einige Monate aus, in denen ich mich nur um das allernötigste kümmern konnte, und damit entsprechende Umsatzeinbußen hatte. In dieser Zeit versuchte ich alles, um wieder auf die Beine zu kommen. Damals besann ich mich auf vieles, das ich mir über mehr als 15 Jahre zum Thema Persönlichkeitsentwicklung angeeignet hatte. Allerdings machte erst meine Ausbildung zur THEKI® Meisterin, einer Form der Energiearbeit diesen Bereich für mich rund.

Gerade als ich wieder richtig durchstarten wollte, erhielt mein Vater die Diagnose Magenkrebs. Es kam überraschend, wie es beim Magenkrebs allzu oft ist. Von heute auf morgen steckte die komplette Familie in der Krebs-Blase. Wohin wir blickten, es gab kein anderes Thema mehr… Nach der OP begleitete ich meine Eltern auf die Reha. Eine Zeit des Hoffend und Bangens begann.

Ich verbrachte unzählige Stunden mit Recherchieren über alle möglichen Therapieansätze und alternativen Heilmethoden, und je mehr ich las, desto klarer wurde mir, dass unser eigener Einfluss deutlich größer ist, als wir gemeinhin annehmen. Doch wie oft hörte ich in meinem Umfeld Aussagen wie „wenn’s einem bestimmt ist“ oder „da kann man nichts machen, das ist genetische Veranlagung“…

Je mehr ich mich jedoch in das Thema vertiefte, desto klarer wurde auch, dass unser Lebensstil nicht nur auf Krebs, sondern eigentlich auf nahezu alle chronischen Krankheiten oder sogenannten Zivilisationskrankheiten Einfluss hat – und allzu oft auch auf unsere psychische Gesundheit.

Und so formte sich aus den Ergebnissen meiner Recherche, meine bisherigen Studien zum Thema Mentaltechniken, persönliches Wachstum, Umgang mit Krisen und Selbstheilung ein System, das eine umfassende Veränderung im Lebensstil bewirkt, auch dadurch, dass es Schritt-für-Schritt-Anweisungen liefert und durch regelmäßige „Check-Points“ das Beibehalten des eingeschlagenen Kurses erleichtert und sicherstellt.

Einer meiner ersten Probanten war damals mein Mann. Als Australier dem bayerischen Bier und Fleisch in allen Formen zugetan und körperlicher Betätigung eher weniger – gerade so, als wollte er alle Vorurteile über Australier bestätigen. Über einen Zeitraum von mehreren Monaten reduzierte er seinen Alkoholkonsum enorm und ließ sich von den Sticheleien der Kollegen in der Arbeit nicht beirren, wenn er sein veganes Mittagessen auspackte, sondern erzählte mir am Abend jeweils stolz, dass er mal wieder einem Kollegen von den Vorteilen der veganen Ernährung erzählt hätte… Er baute mehr Bewegung in seinen Alltag ein, ließ sich immer wieder andere Mentaltechniken erklären und schwört auf meine Energiebehandlungen.

Glauben Sie mir: Wenn ein männlicher Australier seinen Lebensstil so grundlegend ändern kann, dann schaffen Sie das allemal.

Ich freue mich auf Sie!
Ihre Christiane Mohr