4 überraschende Gründe, warum Ihr Fernseh-Snack am Abend Ihre Gesundheit gefährdet20.15 Uhr in deutschen Wohnzimmern: Nach dem Abendessen versammelt man sich vor dem Fernseher und „entspannt“ von einem stressigen Tag. Nach einiger Zeit meldet sich so ein kleines Stimmchen, das sagt „jetzt noch ein paar Chips oder ein bisschen Schoki wäre fein“… Geben Sie diesem Stimmchen nach?

Vom Intellekt her wissen wir alle, dass der Fernseh-Snack ungesund ist – zu fettig, zu viel Zucker, am besten in Kombination mit Alkohol – das schlägt dann wohl eher auf der Soll-Seite des Gesundheitskontos zu Buche. Warum also ein Artikel über dieses Thema? Die Antwort ist einfach: Weil es einige eher überraschende Gründe gibt, warum uns der Fernseh-Snack am Abend schadet.

Heißt das, dass man nie wieder Schokolade oder Chips bei einem gute Film genießen darf? Natürlich nicht! Aber wenn Sie wissen, was  eine Angewohnheit bewirkt, dann haben Sie die Wahl. Und sich an die 80/20 Regel zu halten, ist immer eine ganz gute Idee. Wenn Sie zu 80 Prozent auf sich achten, dann können Sie bei den restlichen 20 Prozent ruhig mal ein wenig über die Stränge schlagen…

#1: Negativer Einfluss auf Schlafdauer und Schlafqualität 

Mit einem Snack ist es vor dem Fernseher gleich noch eine wenig gemütlicher, so hält man es leicht noch ein bisschen länger aus. Damit passiert es schnell, dass die reine Schlafdauer kürzer ist, als uns gut täte. Das ist nicht nur am nächsten Morgen ein Problem, sondern auch dann, wenn die nächste Grippewelle ansteht. Übrigens erfahren Sie in meinem Webinar mehr zum Zusammenhang zwischen Schlaf und einem starken Immunsystem.

Webinar Immunsystem

 

 

 

Dazu kommt, dass die Kombination, die sich meist ergibt, leicht für schlechten Schlaf sorgt:

  • Spätes Essen
  • Zu viel Essen (Hand auf’s Herz – wie oft bleibt es tatsächlich bei der einen kleinen Schüssel Chips, die man sich versprochen hat oder bei dem Rippchen Schokolade?)
  • Zucker, der unser System aktiviert
  • Ungesunde Fette
  • Alkohol, der von unserem Körper bevorzugt abgebaut werden muss (man kann sich die Leber wie eine Art Feuerwehr vorstellen, zuerst wird der Großbrand bekämpft – der Alkohol ein ziemlich starkes Nervengift – und dann erst kann sich die Leber um den Abbau anderer Schadstoffe kümmern)

Oftmals liegt man dann mit einem schweren Magen im Bett und kann schlecht einschlafen, oder wacht in kürzeren Abständen auf. Zwischen 2 und 3 Uhr ist die Leberzeit – und wenn die Leber stark beschäftigt ist, dann wacht man da gerne mal auf, und kann dann unter Umständen nicht mehr so schnell einschlafen…

#2: Kombination aus ungesunden Lebensmitteln und Alkohol sorgt für mehr als nur Übergewicht

Meistens wird der Zusammenhang zwischen dem Essen vor dem Fernseher und Übergewicht hergestellt. Das ist sicher nicht falsch, aber zu kurz gegriffen. Denn selbst wenn Sie zu den Menschen gehören, die eigentlich alles essen können, ohne zuzunehmen, bedeutet das noch nicht, dass diese Angewohnheit nicht anderweitig Schaden in Ihrem Körper anrichtet. Die meisten Lebensmittel, die wir einfach so nebenher naschen, sind entzündungsfördernd, was zahlreiche weitere Probleme verursachen kann. Das Problematische daran ist, dass man das oft lange Zeit nicht merkt, und damit Folgeerkrankungen ausgelöst werden können…

#3: Wenig Bewegung beeinflusst unsere Lebensqualität auf Dauer negativ

In einer Dienstleistungsgesellschaft wie unserer, arbeiten viele Menschen den ganzen Tag sitzend vor dem Computer. Dabei strengen wir zwar unser Gehirn an, aber unser Körper wird kaum gefordert. Verbringen wir dann den Abend auch noch vor dem Fernseher, nehmen wir uns die letzte Chance, noch etwas Bewegung zu bekommen. Auch diese Inaktivität hat mehr negative Folgen als ein drohendes Übergewicht, und auch hier wird meist nur dieser Rückschluss gezogen. Regelmäßige Bewegung hilft zum Beispiel unser Immunsystem zu stärken und widerstandsfähiger gegen den Alltagsstress zu werden.

#4: Fernsehen bringt uns in einen Zustand der Trance und öffnet damit das Tor zu unserem Unterbewusstsein

Das fixierte und tunnelartige Blicken auf den Bildschirm in Zusammenhang mit dem Mangel an körperlicher Aktivität verändert unsere Gehirnschwingungen. Unser Gehirn schwingt im Bereich der niedrigen Alphawellen im Übergangsbereich zu den Thetawellen. Hier verschwimmen die Grenzen zwischen Person und Umgebung, d.h. unsere Wachsamkeit gegenüber der Umgebung lässt nach. Und unser Unterbewusstsein ist extrem aufnahmefähig, d.h. alles, was wir wahrnehmen, kann ungefiltert in unser Unterbewusstsein eindringen.

Je nachdem was man anschaut, können sich so neue Überzeugungen bilden, die man eventuell gar nicht haben will. Schläft man dann noch vor dem Fernseher ein, ist der letzte kleine Rest von Kontrolle verloren… Läuft dann nach der netten Komödie ein gewalttätiger Film, so dringt dieser über die akustischen Reize ein – und das kann Stress auslösen.

Jeder Grund für sich allein genommen, reicht eigentlich aus, um den eigenen Fernsehkonsum zu überdenken. Zusätzlich sind all dies Faktoren, die unser Immunsystem schwächen. Unser Immunsystem ist aber wichtig, weil vermutlich fast alle Erkrankungen irgendwie auf einen Mechanismus unseres Immunsystems zurückgeführt werden können.

Wollen Sie etwas für Ihr Immunsystem tun und dieses Jahr gesund durch den Winter kommen?

Erfahren Sie in meinem Webinar zum Immunsystem mehr über alltägliche Irrtümer, denen wir zu diesem Thema aufsitzen und mit welchen 3 Tipps Sie diesen Winter gesund und voll Energie genießen. Schauen wir z.B. einmal auf das Wort break-fast, im ursprünglichen Sinne bedeutet es das kleine Fasten zu brechen. Im Webinar zeige ich Ihnen, warum das kleine Fasten sinnvoll ist, und wie Sie es einfach in Ihren Alltag integrieren.

Ich freue mich auf Sie!

Herzlichst,
Ihre Christiane Mohr

Webinar Immunsystem

 

 

 

 

Bilder:
Frau mit Regenschirm © JenkoAtaman #92759448 via fotolia.com